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vom 19. Februar 1990  bis 03. Mai 1999 spielte der Berliner FC Dynamo unter dem Namen FC Berlin
größte Erfolge waren der Meistertitel der Oberliga Nordost/Nord sowie der der Einzug ins
[ Paul-Rusch-Pokalfinale 1999 ]. Dieses gewann dann der Club wieder unter den alten Namen BFC Dynamo
 SAISON  LIGA  PLATZ  POKAL
 1998/99  Regionalliga Nordost (3.Liga)  Platz   8   POKALSIEG (Berliner Pokalsieger)
 1997/98  Regionalliga Nordost (3.Liga)  Platz 11   Viertelfinale  (Berlin Pokal)
 1996/97  Regionalliga Nordost (3.Liga)  Platz 13   Achtelfinale  (Berlin Pokal)
 1995/96  Regionalliga Nordost (3.Liga)  Platz 13   Viertelfinale  (Berlin Pokal)
 1994/95  Regionalliga Nordost (3.Liga)  Platz 11   Halbfinale  (Berlin Pokal)
 1993/94  Oberliga Nordost/Nord (3.Liga)  Platz   4   Viertelfinale  (Berlin Pokal)
           (qualifiziert für die Regionalliga Nordost (3.Liga)
 1992/93  Oberliga Nordost/Nord (3.Liga)  Platz   4   Achtelfinale  (Berlin Pokal)
 1991/92  Oberliga Nordost/Nord (3.Liga)  Platz   1 MEISTER   3. Hauptrunde  (Berlin Pokal)
           (in der Relegation zur 2. Bundesliga gescheitert)
 1990/91  NOFV Oberliga (1.Liga)  Platz 11   2. Hauptrunde  (FDGB-Pokal)
           (Absteiger in die Oberliga Nordost/Nord (3.Liga)
 1989/90  DDR- Oberliga (1.Liga)  Platz   4   Viertelfinale  (FDGB-Pokal)
 
Mit der Umbenennung erhoffte man sich das Image als ehemaliger Stasi-Verein los zu werden und somit auch für Sponsoren attraktiver werden. Im nachhinein muss festgestellt werden, das dieses Konzept nicht aufging.
Nach dem der Club in die Oberliga-Saison 1989/90 noch als BFC Dynamo gestartet war, absolvierte das Team die komplette Rückrunde unter den neuen Namen FC Berlin und konnte an die Leistungen der Hinrunde nicht mehr heranreichen. Am Ende belegte das Team Platz 4 und qualifizierte sich zum erstenmal nach 12 Jahren nicht mehr für den Europacup. Dafür trat der FC Berlin dann beim bedeutungslosen Internationalen Fußball-Cup (IFC) an und spielte gegen FC Bayer 05 Uerdingen, Grasshoppers Zürich sowie NK Olimpija Ljubljana.
Nicht nur die Änderung des Namens sorgte für Aufsehen unter den Fans, sondern auch der Transfer von Andreas Thom in der Winterpause zu Bayer Leverkusen für einige Millionen. Dieser Wechsel hinterließ natürlich auch eine große Lücke im Kader und war sicherlich auch mitentscheidend über den weiteren Saisonverlauf.
Erfreulich dagegen das mit Rene Rydlewicz der jüngste Oberliga-Spieler des BFC/FCB zum Einsatz kam. Mit 16 Jahren, 7 Monaten und 27 Tagen gab Rene Rydlewicz sein Debüt im Heimspiel gegen Energie Cottbus. Am vorletzten Spieltag in Bischofswerda gegen die dort beheimatete BSG Fortschritt erzielte er dann auch sein erstes Tor und brachte den FC Berlin in der 5. Minute mit 1:0 in Führung.
In der Saison 1990/91 geht es nicht nur um die Meisterschaft, sondern auch zum die Qualifikation für die 1. und 2. Bundesliga. Ohne Thomas Doll, Frank Rohde (beide wechselten zum HSV), Rainer Ernst (1.FC Kaiserslautern), Marco Köller (MSV Duisburg) und ohne den 17jährigen Rene Rydlewicz (Bayer Leverkusen) ist der FC Berlin chancenlos und landete nur auf den 11.Tabellenplatz. Damit verpasste der Verein die direkte Qualifizierung fürs Profigeschäft. Dennoch bestand über die Aufstiegsrunde die Chance sich doch noch für die 2. Bundesliga zu qualifizieren. Gegner waren Stahl Brandenburg, 1. FC Magdeburg sowie der 1. FC Union Berlin und letztendlich musste sich das Team mit Platz 2 hinter Stahl Brandenburg zufrieden geben, was der Abstieg in die Drittklassigkeit bedeutete.
Ab der Saison 1991/92 spielte der Verein als Drittligist in der Oberliga Nordost/Nord (später Regionalliga Nordost) und konnte trotz weiterer zahlreicher Abgänge den Meistertitel feiern und sich für die Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga qualifizieren. Aber wie schon im Jahr zuvor scheiterte man und blieb weiter in der 3. Liga hängen.
In den folgenden Jahren konnte der Club an die sportlichen Leistungen nicht mehr anknüpfen und die Fans mussten sich an Niederlagen gegen Vereine wie Lok Altmark Stendal, Hertha Zehlendorf, Reinickendorfer Füchse oder Wacker Nordhausen gewöhnen. Der FC Berlin war nur noch Mittelmaß in der 3. Liga.
Am Montag, den 03. Mai 1999 votierten auf der Mitgliederversammlung über 86% der anwesenden Mitglieder für die Rückbenennung des Clubs zum BFC DYNAMO. Die erforderliche Zweidrittelmehrheit, die für eine Umbenennung nötig war, wurde damit weit übertroffen. Als die Entscheidung bekannt wurde brachen im Saal Jubelstürme aus und vor dem Vereinsgebäude im Sportforum wurden Böller gezündet.