EC der Landesmeister - weitere Begegnungen hier:

 Achtelfinale  1980/81

ostrava logo Telovychovna Jednota Banik Ostravsko Karvinske Doly Ostrava
08.09.1922 gegründet als SK Slezska Ostrava,
bis 1970 div. Namensänderungen ab 1970 TJ Banik OKD Ostrava

Farben: Blau-Weiss-Rot      
Stadion: Stadion na Bazalech  32 000 Zuschauer

Meister: 1976, 1980
Pokalsieger:  1973, 1978
Teilnahme EC der Landesmeister: 1976/77, 1980/811

Teilnahme EC der Pokalsieger: 1973/74, 1978/79

Teilnahme UEFA Cup: 1974/75, 1979/80
Achtelfinale  22.10.1980 in Ostrava
Banik Ostrava - Berliner FC Dynamo  0:0
Zuschauer: 20 000 im Bazaly-Stadion
Referee: Jushka (UdSSR)
Linesman: Miltschenko, Temetjew (UdSSR)
Tore: Fehlanzeige  
Banik Ostrava  Trainer: Hadamczik
Michalik - Vojacek - Sramek, Radimec, Rygel - Sreiner, Nemec, Knapp - Licka, Antalik (68. Lorenc), Albrecht
BFC Dynamo Trainer: Bogs
Rudwaleit - Trieloff - Noack, Troppa, Ullrich - Terletzki, Sträßer, Seier (89. Rohde) - Jüngling, Schulz, Netz
Achtelfinale  05.11.1980 in Berlin
Berliner FC Dynamo - Banik Ostrava  1:1 (0:1)
Zuschauer: 18 000 im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark
Referee: Padar (Ungarn)
Linesman: Jaczina, Hartmann (Ungarn)
Tore: 0:1 Knapp (32. Handelfmeter)  1:1 Troppa (57.Foulelfmeter)     
BFC Dynamo  Trainer: Bogs
Rudwaleit - Trieloff - Noack, Troppa, Ullrich - Terletzki, Seier, Sträßer - Jüngling, Schulz, Netz
Banik Ostrava  Trainer: Hadamczik
Michalik - Vojacek - Sramek, Radimec, Pechacek - Sreiner, Nemec, Antalik - Lorenc, Knapp, Albrecht (86. Kadlcek)
 
HINSPIEL:
StadionIn Ostrava verliert die Berliner Deckung nie den Kopf, erneut imponiert Libero Trieloff. Rudwaleit ist wie so oft die Zuverlässigkeit in Person. Er glänzt mit einer Parade bei einem Schuss von Nemec, den Trieloff abfälscht (20.) und bei Vojaceks Schrägschuss (88.). Nach dem Spiel gibt Trainer J. Bogs zu verstehen: “Eine gute Ausgangsposition zu schaffen, das ist gelungen. Wir rechneten mit Baniks Angriffen und wollten leicht defensiv mit Kontern spielen. Das ging zwanzig Minuten gut, dann ließen wir uns zu sehr in die Abwehr drängen. Aus unseren Kontermöglichkeiten machten wir zu wenig.” Das Ergebnis wird beim CSSR-Meister als Enttäuschung empfunden. “Wir haben einige gute Chancen verpasst, wenn ich an Nemec Pfostenschuss denke oder an die Möglichkeiten von Knapp, die Rudwaleit vereitelte. Es ist klar, nun wird es in Berlin ganz schwer für uns. Dabei zeigte meine Mannschaft gar keine schlechte Leistung, aber unsere alte Schwäche, der Abschluss!,” so Trainer Hadamczik.
RÜCKSPIEL:
Im Rückspiel beginnt der BFC zaghaft. Banik startet gefährliche Konter. Nach fünf Minuten vergibt Sreiner nach einem herrlichen Pass von Radimec, vier Minuten später schießt Lorenc nach einer Freistoßvorlage scharf ab. Berlin begeht Fehler in der Abwehr, der Angriff bleibt ohne Durchschlagskraft. Es folgt die 32.Minute. Eine Eingabe im Strafraum erwartend, rempelt Lorenc Ullrich, dem im Abdrehen das Leder auf den ausgestreckten Arm spring. Schiedsrichter Padar zeigt auf den Punkt. Eine von vielen zu beanstandenden Entscheidungen, auch wenn das auf den Berliner Elfmeter zutrifft. Nach dem 0:1 wird der BFC wach. Terletzkis abgeflachter Freistoß (36.), Sträßers Dribbling mit Schuss (37.), Kopfball von Schulz und Netz (38., 43.) lassen auf das 1:1 hoffen. Doch Banik bleibt gefährlich, Antalik trifft nur den Pfosten (39.). Mit einer Eckenserie eröffnen die Berliner die zweite Halbzeit. Netz kommt zum Kopfball, und nach dem 1:1 versuchen insbesondere Sträßer und Ullrich auf der linken Seite mit Flügelläufen Baniks verstärkten Abwehr aufzureißen. Doch was auch vor Michaliks Gehäuse kommt, fängt und faustet er, wie er will. Nur einmal lässt er sich von Troppas Elfmeter-Hoppler überraschen.