EC der Landesmeister - weitere Begegnungen hier:

 1. Runde  1981/82

FC Zürich logo Fußball Club Zürich
1.8.1896 gegründet als Sport und Spiel Zürich, später FC Zürich  

Farben: Blau-Weiß       
Stadion: Letzigrund  23 500 Zuschauer

Meister:  1902, 1924, 1963, 1966, 1968, 1974, 1975, 1976, 1981
Pokalsieger:  1966, 1970, 1972, 1973, 1976

Ligapokal:  1981

Teilnahme EC der Landesmeister: 7 Teilnahmen (1963/64 - 1981/82)

Teilnahme EC der Pokalsieger: 1970/71, 1972/73, 1973/74

Teilnahme UEFA Cup: 1977/78, 1979/80
1. Runde  16.09.1981 in Berlin
Berliner FC Dynamo - FC Zürich  2:0 (0:0)
Zuschauer: 28 000 im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark
Referee: Barbaresco (Italien)
Linesman: Prati, Facchin (Italien)
Tore: 1:0 Schulz (53.)  2:0 Riediger (60.)  
BFC Dynamo  Trainer: Bogs
Rudwaleit - Trieloff - Ullrich, Troppa, Noack - Terletzki, Brillat, Sträßer - Riediger, Schulz, Netz
FC Zürich  Trainer: Jeandupeux
Grob - Lüdi - Baur, Landolt, Schönenberger (78.Iselin) - Scheiwiler, Jerkovic, Zappa - Zwicker, Seiler (87.Kundert), Elsener
1. Runde  30.09.1981 in Zürich
FC Zürich - Berliner FC Dynamo  3:1 (2:0)
Zuschauer: 7 800 im Letzigrund
Referee: Correira (Portugal)
Linesman: Ferreira, Concalves (Portugal)
Tore: 1:0 Jerkovic (2.)  2:0 Jerkovic (22.)  2:1 Ullrich (47.)  3:1 Jerkovic (87.)    
FC Zürich  Trainer: Jeandupeux
Grob - Zappa - Baur, Landolt (62. Iselin), Lüdi - Scheiwiler (71. Jeandupeux), Jerkovic, Kundert -  Zwickler, Seiler, Elsener
BFC Dynamo  Trainer: Bogs
Rudwaleit - Trieloff - Ullrich, Troppa, Noack - Terletzki, Brillat (89. Ernst), Sträßer - Riediger, Schulz, Netz
 
HINSPIEL:
Nach dem 2:0 winkt Torwart Karl Grob ärgerlich ab. Innerhalb von sieben Minuten macht der BFC aus einem 0:0 ein 2:0. Zuerst ist Mittelstürmer Schulz endlich einmal entschlossen, kurvt mit einem Brillat-Abfälscher nach halbrechts weg und gibt dem 34 jährigen Schlussmann das Nachsehen. Dann ist es Riediger, der einen abgeblockten Schuss Sträßers aufnimmt und einschießt. Nun geht es drunter und drüber in der Züricher Elf. Der BFC sucht die klare Entscheidung. “ Wir spielten zunächst doch ziemlich zurückhaltend gegen die defensiveren Schweizer, leisteten uns auch viele Fehlpässe, erst als wir unserem arteigenen Spiel fanden, da klappte es besser ”,so Kapitän Frank Terletzki. Das dritte Tor lag in der Luft. Als Riediger in der 66. Minute nach einem Pass von drei Schweizern verfolgt und dann im Strafraum umgestoßen wird, drückt Schiedsrichter Barbarescu aus Gradisca dIsonzo beide Augen zu, versagt den Elfmeter. Zürichs Trainer D. Jeandupeux findet das Ergebnis “ in Ordnung”, “gerecht”. Berlins Trainer Bogs geht davon aus, dass noch ein, zwei Tore mehr fallen mussten, die Chancen dazu vergaben Netz (25.), der am Tor vorbeischiebt statt zu schießen, Ullrich (31.) mit einem unverhofften Schuss, den Grob zur Ecke abwehrt sowie Terletzki (41.) mit einem Freistoß, den Grob pariert.
RÜCKSPIEL:
LetzgigrundDas Rückspiel im Züricher Letzigrund wird schwerer als erwartet. “Aber so schwer, dass uns praktisch nach 22 Minuten das Aus hautnah im Nacken saß, hatten wir den zweiten Teil der Aufgabe nicht erwartet”, gesteht Hans-Jürgen Riediger. Und Artur Ullrich fügt hinzu: “Allerdings haben wir uns die Aufgabe selbst noch schwerer gemacht.” 
Die Schweizer bieten eine der besten Leistungen seit Jahren, so die Neue Züricher Zeitung. 

Jure Jerkovic weiß, dass nichts mehr zu verlieren, aber alles zu gewinnen ist. Zürich legt los wie die Feuerwehr, mit einem Feuerwerk an Tempo, Ballpassagen, Doppelpässen und Schüssen. Auf tiefem Geläuf durch tagelangen Regen nutzen sie die Vorteile des Angreifers. Trainer Bogs kritisiert “Statt ab der Mittellinie energisch zu stören, lief jeder bis in Strafraumnähe neben seinen Gegenspieler, ohne zuzupacken, dass musste Zürich ja entgegenkommen.” Nach einer Fehlerkette (Ullrich-Sträßer-Noack) hechtet Jerkovic in eine Eingabe Zwickers und erzielt das 1:0 (2.). Nach 22 Minuten erhöht der Jugoslawe auf 2:0. Kein Berliner strahlt Ruhe und Besonnenheit aus. Zwicker (31.) und Jerkovic (41.) haben noch vor der Pause die Möglichkeit, auf 3:0 zu erhöhen, doch Rudwaleit rettet mit prächtigen Paraden. Ullrichs Anschlusstreffer in der 47.Minute versetzt Zürich den moralischen K.o.