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Fudbalski
Club Crvena Zvezda Beograd
Crvena Zvezda = Roter Stern
04.03.1945 gegründet
Farben: Rot-Weiß Stadion: Crvena
Zvezda,
“Maracana” 97 422 Zuschauer
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Meister: 1951,
1953, 1956, 1957, 1959, 1960, 1968, 1969, 1970, 1973, 1977
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Pokalsieger:
1948, 1949, 1950, 1958, 1959, 1964, 1970, 1971
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Teilnahme
EC der Landesmeister: 10
Teilnahmen (1956/57 - 1977/78)
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Teilnahme
EC der Pokalsieger: 1971/72,
1974/75
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Teilnahme
UEFA Cup: 1972/73,
1975/76, 1976/77, 1978/79
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1. Runde
14.09.1978 in Berlin
Berliner FC Dynamo - Roter Stern Belgrad 5:2 (3:2)
Zuschauer: 26.000 im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark
Referee: Menegali
(Italien)
Linesman: Longhi,
Lanzetti (Italien)
Tore: 1:0
Riediger (16.) 2:0 Netz (20.) 3:0 Riediger (28.) 3:1 Sestic (34.) 3:2
Savic (36.) 4:2 Riediger (69.) 5:2 Brillat (89.)
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BFC Dynamo Trainer: Bogs
Rudwaleit - Trieloff - Ullrich, Brillat, Noack - Terletzki, Lauck, Eigendorf
- Riediger, Sträßer, Netz |
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Roter
Stern Belgrad Trainer: Stankovic
Stojanovic - Muslin - Jelikic, Keri, Jovin - Blagojevic, Sestic, Krmpotic
(75. Jurisic) - V. Petrovic, Savic,
Milosovljevic (59. Borovnica)
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1. Runde
27.09.1978 in Belgrad
Roter Stern
Belgrad - Berliner FC Dynamo 4:1 (0:1)
Zuschauer: 60.000
im Roter Stern Stadion
Referee: Tatrai
(Ungarn)
Linesman: Muchacsi,
Palvölgyi (Ungarn)
Tore: 0:1
Riediger (12.) 1:1 Savic (58.) Borovnica (69.) 3:1 Lukic (80.) 4:1 Lauck
(90. Eigentor)
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Roter Stern Belgrad Trainer: Stankovic
Stojanovic - Muslin - Jelikic (60. Borownica), Keri, Jovin - Jovanovic,
Blagojevic, Baralic (46. Likic) - W.Petrovic, Savic, Sestic |
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BFC Dynamo Trainer:
Bogs
Schwerdtner
- Trieloff - Ullrich, Brillat, Noack - Terletzki, Jüngling, Lauck, Eigendorf
- Riediger, Netz |
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HINSPIEL:
Der BFC Dynamo ist eine Spitzenmannschaft unserer
Republik, die sich auch auf internationalem Parkett sehen
lassen kann!
Die Erfahrung sprach zweifellos für die Gäste. Sie hatten
vor dem Anpfiff 86 EC-Spiele auf dem Buckel (41 Siege, 12
Unentschieden, 33 Niederlagen). Der BFC konnte dagegen
lediglich auf 16 verweisen., in denen als einziger Kapitän
Terletzki immer dabei war (5 Siege, 8 Unentschieden, 3
Niederlagen). Entsprechend selbstbewusst gaben sich die
Jugoslawen. “Alles andere als ein Sieg wäre doch ernüchternd
für mich", meinte Trainer Branco
Stankovic, der die Mannschaft vor zwei Monaten
übernommen hat, vor dem Spiel.
Um so größer war seine Enttäuschung nach dem Abpfiff. “Gegen diesen BFC Dynamo hatten wir keine Chance. Mit seiner
kompakten Angriffswirkung hat er uns glatt an die Wand gespielt.”
Der BFC Dynamo stellte sich wirklich in beeindruckender
Verfassung vor, mit der er die 26.000 im Regen ausharrenden
Zuschauer zu begeistern vermochte. Für ihn gab es eigentlich
nur zwei kritische Phasen, die er meisterhaft überstand. Die
erste trat gleich zu Beginn ein, als Roter Stern mit
erstaunlicher Selbstsicherheit das Spiel bestimmte und die
Gastgeber auf diese Weise zu schockieren glaubte. Aber da
machte der BFC nicht mit! Hier wurde den Jugoslawen der erste
Zahn gezogen. Zum zweiten Mal wurde es praktisch noch einmal
kritisch, als die Gastgeber nach ihrem klaren 3:0-Vorsprung
einem vierten Treffer nahe waren, statt dessen aber durch ein
klares Abseitstor und eine weitere Unaufmerksamkeit der
Deckung das 2:3 hinnehmen mussten. Himmelhoch jauchzend, zu
Tode betrübt - beide Gefühlswelten mussten die
Weinrot-Weißen in diesen Minuten durchstehen. Aber danach zeigten sie, aus welchem Holz sie geschnitten
sind. Der Schock der beiden schnellen Belgrader Gegentreffer
warf die Männer um Kapitän Frank Terletzki nicht aus der
Bahn.
"In der Halbzeitpause haben
wir alles noch einmal auf eine bedingungslose Offensive
eingestellt. Denn wie ich wenige Tage zuvor beim Punktspiel in
Zagreb gesehen hatte, zeigt die Abwehr von Roter Stern unter
Dauerdruck sofort Wirkung", bemerkte BFC-Trainer Jürgen
Bogs. Da rackerten Terletzki und Lauck, der häufig Rechtaußen
spielte, daß es eine reine Freude war, konnte Riediger und
Netz, der seinen nun schon obligatorischen Treffer
erzielte, überhaupt nicht gebremst werden. Vor allem
Riediger war in keiner Art im Aktionsradius einzuengen und zeichnete
sich als dreifacher Torschütze aus. Die Überlegenheit Dynamos
kommt schließlich auch im Torschussverhältnis (16:5) sowie im
Eckenstand (15:5) deutlich zu Ausdruck. Allein drei Treffer
(3:0, 4:2 und 5:2) fielen im Anschluss an Terletzki-Eckbällen,
wobei Schlussmann Stojanovic allerdings alles andere als einen
guten, zuverlässigen Eindruck machte.
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RÜCKSPIEL:
Die Belgrader Presse überschlug sich in der Wortwahl.
"Wunder" fand die eine, "Traum" die andere
Sportzeitung als Erklärung, und die Tageszeitung "Ekspres"
wählte gar: "Triumph im Maracana, Drama in Dresden"
(Anmerkung vom Webmaster: Dresden gewann gegen Partizan
Belgrad).
Wer den nach imponierendem Spiel über nahezu eine Stunde noch
eintretenden Sturz des BFC in tiefste EC-Tiefen unmittelbar
miterlebte, die Verkettung individuell-taktischer Schwächen
mit dummen Patzern und unglücklichen Umständen in der
Steigerung bis hin zu Laucks Selbsttor unmittelbar vor Anpfiff
verfolgte, der kann getrost von einem sportlichen Drama
sprechen.
Jeder der BFCer, ob Spieler oder Offizieller, brauchte geraume
Zeit, um in Ansätzen nüchtern-sachlich zu analysieren, woran
es gelegen haben mag, daß ein schier uneinholbarer Vorsprung
von 6:2 noch in 32 Minuten Spielzeit verloren ging. Und zwar in
einer Situation, die Jugoslawiens Auswahltrainer Ivan
Toblak zu Pause so skizzierte: "Roter
Stern spielt schlecht und dazu noch nervös. Der BFC ist sich
seiner Mittel sicher, imponiert mit schnellen, weiträumigen
Aktionen im Angriff, einer resoluten Deckungsarbeit in der
Abwehr." Sogar das Publikum, vordem mit allen
Mitteln für Stimmung sorgend, schien schon aufgegeben zu
haben, wie Wurfgeschosse gegen die Unparteiischen andeuteten.
Und doch - das Unglaubliche trat ein - Roter Stern fing sich
mit dem 1:1, brachte den bis dahin so selbstbewusst
auftrumpfenden BFC noch völlig aus den Fugen. Wie das?
Der BFC kommt um die selbstquälerische Einsicht nicht umhin,
daß er nicht an der gewiß beachtlichen Klasse der Petrovic,
Sestic, Lukic, Jovanovic gescheitert ist, sondern an eigenen
Patzern. "Wir lockerten den Griff,
als wir die Sterne fest im Griff hatten", ärgerte
sich Trainer Martin Skaba. "Das ist ja gerade das
Unbegreifliche", ergänzte sein Kollege Jürgen
Bogs, "unser
jüngster, unerfahrenster Mannschaftsteil, die Abwehr, wirkte
wie zerfahren, als plötzlich die Gastgeber noch einmal alles
auf eine Karte setzten." Trieloff, der fast eine
Stunde lang seine Elf gut als Libero gesichert hatte, trat
beim 1:1 unmotiviert und riskant aus der Abwehr, ohne den Ball
energisch zu sichern; vor dem 4:1 zögerte er, das Leder ins
Aus zu schlagen; Schwerdtner lief beim 3:1 aus dem Tor ins
Leere, und zum 2:1 schließlich war Borovnica nach weiter
Flanke von links völlig ungedeckt und köpfte ein.
aus der FUWO und diversen Büchern
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Sträßer gab seinen Kontrahenten Keri das Nachsehen
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Keri muß "Wirbelwind" Netz ziehen lassen
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Riediger gegen Kerec und Jovin
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