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Sporting
Club de I'Quest Angers
1919 gegründet als SCO Angers 1925 Gründung Fussballabteilung
Farben: Schwarz - Weiß
Stadion: Stade Bessonneau 20 000 Zuschauer
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Teilnahme
UEFA Cup: 1972/73
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1. Runde 13.09.1972
in Angers
SCO Angers - Berliner FC Dynamo 1:1 (0:0)
Zuschauer: 20.000 im Bessonneau Stadion
Referee: Jimenez
(Spanien)
Linesman: Arquimbau,
Bachero (Spanien)
Tore: 1:0
Lemee (46. Handelfmeter) 1:1 Johannsen (77. Foulelfmeter)
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SCO Angers Trainer: Nagy
Gallina - Bourdel, Damjanovic, Fievest (73. Lecoeur), Lemee - Poli, Guillou,
Gaidoz - Lassalette, Edwige, Antic
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BFC Dynamo Trainer: Geitel
Lihsa - Stumpf, Carow, Trümpler, Hübner - P. Rohde, Schütze,
Terletzki - Johannsen, Netz, Schulenberg (77. Labes) |
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1. Runde 27.09.1972 in Berlin
Berliner FC Dynamo - SCO Angers 2:1 (1:0)
Zuschauer: 12.000 im Sportforum
Referee: Burnes (England)
Linesman: Porthouse, Gross (England)
Tore: 1:0 Schulenberg (28.) 1:1 Lassalette
(50.) 2:1 Schütze (55.)
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BFC Dynamo Trainer: Geitel
Lihsa - Carow - Stumpf, Trümpler, Hübner - P. Rohde, Terletzki,
Schütze - Johannsen (77. Weber), Netz, Schulenberg |
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SCO Angers Trainer: Nagy
Gallina - Bourdel - Lemee (64. Feldverweis), Damjanovic, Lecoeur - Poli,
Edwige Guillou - Gaidoz, Lassalette,
Antic (71. Berdoll)
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HINSPIEL:
Der
BFC muss sich in der ersten Runde mit SCO Angers aus Frankreich
auseinandersetzen. In Angers schlagen sich die Berliner achtbar.
Bis zum Pausenpfiff kann ein 0:0 gehalten werden. Die zweite
Hälfte hat gerade begonnen, da liegt der BFC im Rückstand.
Rohde reißt aus unerfindlichen Gründen nach einem
Eckball im Strafraum den Arm hoch, berührt den Ball. Lemee
verwandelt den Elfmeter zum 1:0. Der Schock kann überwunden
werden. Zweimal taucht Rohde vor Torwart Gallina auf. Beim ersten
Mal verstolpert Netz seine Eingabe. Beim zweitenmal geht sein
Pass ins Leere. Die Franzosen gehen nun härter zu Werke,
verwirken nach 77 Minuten ein Foulelfmeter. Johannsen stellt
den 1:1-Endstand her.
In Frankreichs
Presse ist zu lesen: Keineswegs
hat SCO in seinem ersten europäischen Pokalspiel enttäuscht.
Die Mannschaft wirkte spielerisch besser als der Gast aus der
DDR, aber sie konnte ihre Chance nicht verwerten, scheiterte
an solch cleveren Burschen wie Lihsa, Stumpf, Trümpler,
Carow, Schütze und Terletzki.
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RÜCKSPIEL:
Im
Rückspiel spielt der BFC mit dem Feuer. Angers gibt sich
erst nach harter Gegenwehr knapp geschlagen. Trotz der Spielvorteile
müssen die Berliner bis zum Abpfiff um den knappen Sieg
bangen. Dieter Stumpf muss
eingestehen:
Wir haben uns das Leben
selber schwer gemacht. Zahlreiche Fehlpässe und die ausgelassenen
Chancen hätten in Auge gehen können.
Glück für die Berliner in der 11.Minute. Antic wird
im Strafraum völlig freigespielt, verfehlt aber das Tor.
Die Mittelfeldreihe des BFC tut wenig für den Angriff.
So droht den Franzosen, abgesehen von einigen Fernschüssen,
lange Zeit nur dann Gefahr, wenn der am linken Flügel stets
anspielbare Schulenberg zu seinen Dribblings ansetzt. Er ist
es auch, der in der 28.Minute die Führung herausholt. Lemee
kann den Berliner oft nur durch Fouls stoppen und wird in der
64.Minute vom Platz gestellt. Lassalette gelingt der vorübergehende
Ausgleich, doch im Anschluss an einen Eckball sichert Schütze
(55.) den Berliner Erfolg. Trainer
Ladislas Nagy erkennt den Sieg an: Wir
hatten uns durchaus Chancen ausgerechnet, sind jedoch nicht
zur Entfaltung gekommen. Das Resultat geht in Ordnung."
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