bis zu diesem Finale spielte der BFC Dynamo noch unter den Namen FC Berlin
1. Runde: BSV Heinersdorf - FC Berlin 0:12
2. Runde: Eintracht Südring - FC Berlin 0:2
3. Runde: SV Blau-Weiß - FC Berlin 1:3
4. Runde: FC Berlin - Viktoria 89 1:0
Viertelfinale: FC Berlin - Hertha BSC Amateure 2:0
Halbfinale: FC Berlin - Spandauer SV 1:1 n.V. 5:4 n. Es.
das Finale: 11. Mai 1999
18:00Uhr Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark
Berlin Türkspor - Berliner FC Dynamo 1:4 (0:2)
Zuschauer: 1.888
Tore: 0:1 Gezen (25.) 0:2 Brestrich (29.) 1:2 Tozlu (60.) 1:3 Maek (73.) 1:4 Brestrich (76.)
Nach 90 Minuten rissen die Spieler, Trainer und Präsident Volkmar Wanski die Arme hoch: Geschafft, Paul-Rusch-Pokal gewonnen.
In den Gesichtern wich die Anspannung der vergangenen Wochen der Freude und Erleichterung.
Mit einer überzeugenden Leistung gelang dem BFC Dynamo erstmals in der Vereinsgeschichte der Pokalsieg.
Vor 1888 Zuschauern im Jahn-Sportpark bezwang der Regionalligist den Außenseiter Berlin Türkspor verdient mit 4:1 und qualifiziert sich somit für die erste Runde des DFB-Pokals im nächsten Jahr.
Ayhan Gezen (BFC) köpfte, traf und brachte seine Mannschaft bereits in der 25. Minute in Führung.
Vier Minuten später gelang Heiko Brestrich, den die Fans im Chor als «Fußballgott» feierten, durch
einen direkt verwandelten Freistoß der Treffer zum 2:0.
In dem fairen Spiel keimte nach einer Stunde durch einen im Nachschuß verwandelten Foulelfmeter von Ekrem Tozlu beim Verbandsligisten kurzzeitig wieder Hoffnung auf.
Doch das zarte Pflänzchen wurde in der 73. Minute durch ein Tor von Mario Maek zertreten.
Noch einen drauf setzte drei Minuten später wieder Spielmacher Heiko Brestrich mit dem Siegestreffer zum Endstand.
Der neue Trainer, Klaus Goldbach,
sah sich das Spiel von der Tribüne aus an. Anschließend formulierte er seine Ziele: «Ich will mit dem Verein in
die dritte Liga kommen.» |