Meister: 1978/79, 1979/80, 1980/81, 1981/82, 1982/83, 1983/84, 1984/85, 1985/86, 1986/87, 1987/88
Mit der Gründung der DDR im Oktober 1949 beginnt die Geschichte der DDR-Meisterschaften. Deutschland ist in zwei Staaten gespaltet, beide ermitteln ihre eigenen Landesmeister. 12 Mannschaften errangen von 1949/50 bis 1990/91 den Titel eines DDR-Meisters.
Der BFC Dynamo ging als Rekordmeister in die Fußball-Geschichtsbücher ein, denn es gelang keinem weiterem Verein 10 Meistertitel zu sammeln. 
Von 1979 bis 1988 wurde der BFC Dynamo zehnmal Meister in Folge, was unter anderem die Folge einer guten Nachwuchsarbeit war.
Bis zu diesen Erfolgen war es ein steiniger Weg, der durch Umstrukturierungen im sportlichen Bereich sowie von politischen Interessen vor allem in den 50ziger Jahren den Weg zum Meisterclub ebnete. 
In der Saison 1952/53 begann der BFC Dynamo als VP Berlin mit dem Spielbetrieb in der drittklassigen Stadtliga 
Berlin (Ost) und belegte als Neuling einen beachtlichen 2 Tabellenplatz.
Im März 1953 wurde die Sportvereinigung Dynamo gegründet, ein Dachverband nicht nur für alle Sportler der Volkspolizei , sondern auch für die Sportler der Staatssicherheit. Zum 1. Vorsitzenden der SV Dynamo wurde der damalige Staatssekretär im Ministerium für Staatssicherheit Erich Mielke bestimmt. Mit der Gründung des Dachverbandes fiel auch die Bildung der SG Dynamo Berlin zusammen. Weitere Sportgemeinschaften entstanden unter anderem in Dresden, Erfurt, Rostock und Eisleben.
Durch Bildung der Sportgemeinschaften wurde aus der VP Berlin nun der SG Dynamo Berlin. Durch die Eingliederung des damaligen Zweitligisten VP Potsdam spielte der SG Dynamo ab März 1953 in der DDR-Liga.
Gleiches passierte in Erfurt bzw. Rostock, wo VP Weimar an der SG Dynamo Erfurt bzw. VP Schwerin an der 
SG Dynamo Rostock angegliedert wurden und deren Ligaplätze einnahmen.
Nach zwei Jahren in der DDR-Liga stieg der SG Dynamo Berlin wieder in die Drittklassigkeit ab. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich die Rostocker und Erfurter Dynamos schon in der 3. Liga. Als Zweitligist blieb nur noch Dynamo Eisleben übrig und natürlich die Sportgemeinschaft aus Dresden. Die Sachsen spielten sehr erfolgreich in der Oberliga und waren somit das Aushängeschild im Dachverband des SV Dynamo.
Im Oktober 1954 wurden der Sportclub Dynamo Berlin gegründet, der SG Dynamo wurde in den Status eines Sportclubs überführt. So wie hier in Berlin geschah dies republikweit. Wie schon bei der Bildung der SG Dynamo profitierte bei dieser Umstrukturierung wieder der Stützpunkt Berlin.
Die Hauptstadt der DDR war zu diesen Zeitpunkt nicht mehr in der obersten Spielklasse vertreten. In den Jahren zuvor hatten es die Berliner Clubs schwer sich in der Oberliga zu etablieren, denn viele Spieler hatten sich in den Westteil abgesetzt. Auch Vorwärts Berlin, der zum Ende der Saison 1952/53 erst von Leipzig nach Berlin delegiert worden war stieg sofort ab. Zwar stiegen die Vorwärtsmänner sofort wieder auf, dennoch sollte ein zweites Berliner Team in der Oberliga installiert werden.
So wurde nicht nur aus sportlichen Gründen im November 1954 das Team der SG Dynamo Dresden zum SC Dynamo Berlin delegiert und nahm den Oberligaplatz der Sachsen ein.
Fortan spielte Dynamo Berlin mit nur einer Ausnahme (Saison 1957) in der obersten Spielklasse und konnten in der Saison 1960 die Vizemeisterschaft hinter Vorwärts Berlin feiern.
Startete Dynamo noch als SC in die Saison 1965/66 und beendete die Hinrunde auf einen beachtlichen 4. Platz mit nur 2 Punkte hinter Herbstmeister SC Motor Jena, änderte sich dies nach der Winterpause. Nicht nur die Berliner nutzten die Winterpause dazu um die Fußballabteilungen vom Stammverein zu trennen. 
Am 15. Januar 1966 wurde der Berliner Fußball-Club Dynamo gegründet. Unter neuem Namen und Logo reichte es am Ende der Saison nur zu einem Mittelfeldplatz. 
Zwar gab es in der Saison 1966/67 noch einmal einen Rückschlag als man in die DDR-Liga abstieg, aber nach dem sofortigen Wiederaufstieg etablierte sich der Club zu einer festen Größe in der obersten Spielklasse der DDR. Nach den Vizemeistertiteln 1972 und 1976 begann ab der Saison 1978/79 die Ära des BFC Dynamo.
Natürlich gab es auf Grund der 10 Meistertitel auch viele Neider und allein schon die Tatsache das der BFC Dynamo der Liebling von Erich Mielke (der wohl meist gehassten Person in der DDR) war,  immer Gerüchte und Spekulationen um dieses Meisterschaften. Viele Journalisten versuchten Ungereimtheiten aufzudecken und am Ende sind es ca. fünf bis sechs Partien auf die immer wieder bei Recherchen zurück gegriffen wurden. Eines dieser Spiele war das "Skandalspiel" von Leipzig 
am 22. März 1986, als der BFC in der Nachspielzeit einen Elfmeter zugesprochen bekam und den Ausgleich erzielte. Der damalige Schiedsrichter Stumpf wurde im nachhinein für Oberligapunktspiele gesperrt und in Folge dieses Skandals eine neue Schiedsrichterkommission gebildet. Von nun an sollte vermehrt neutrale und in der Bevölkerung anerkannte Referees wie zum Beispiel Kirschen, Heynemann oder Ziller die Spiele des BFC Dynamo pfeifen. Dennoch gelang es den Club zwei weitere Meisterschaften zu feiern, sowie den Pokal zweimal zu gewinnen.
Zurück zum Leipziger "Skandalspiel", welches 8 Jahre (1994) später bei der öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalt MDR noch einmal aufgearbeitet wurde und die Partie mit einem anerkannten Bundesligaschiedsrichter analysierte. Am Ende kam dieser anerkannte Bundesligaschiedsrichter zu der Erkenntnis, dass der Schiedsrichter Stumpf bei diesem Spiel keine Spielentscheidenden Fehler beging. Sowohl die Rote Karte für den den Leipziger Spieler Liebers, der kurz zuvor die Gelbe Karte bekam, als auch der Elfmeterpfiff in der 1. Minute der Nachspielzeit waren berechtigt. Nach heftigen Protesten der Leipziger Spieler konnte der Elfmeter erst in der 93 Minute ausgeführt werden. Die Nachspielzeit war kam zustande, weil die Partie in der zweiten Halbzeit kurzzeitigen unterbrochen werden musste, als Leipziger Fans in der 60 Minute nach der Roten Karte für Liebers in den Innenraum drängten. 
Natürlich machten auch früher die Unparteiischen Fehler, genauso wie heute. Durchaus profitierte dadurch auch mal das eine oder andere Team. Erwähnt sollte werden, dass Referee Adolf Prokop Kultstatus bei den Anhängern des Rekordmeisters besitzt. In seinen 20 Oberliga-Saisons leitete Prokop 41 Partie des BFC, wovon der Club 20 Spiele gewinnen konnte, sowie "Unverständlicherweise" 8 Partien verlor. Teilweise pfiff Adolf Prokop nur eine oder zwei Partien des BFC Dynamo pro Saison. 
Zu den 8 Niederlagen zählten Spiele gegen Dynamo Dresden, 1. FC Magdeburg, Lok Leipzig, sowie gegen den 1. FC Union Berlin.
 

BFC Dynamo Gesamtbilanz

 

Gesamtbilanz

Heimbilanz

Auswärtsbilanz

 Spiele

897

 Spiele

449

 Spiele

448

 Siege

441

 Siege

282

 Siege

159

 Niederlagen

246

 Niederlagen

73

 Niederlagen

173

 Unentschieden

210

 Unentschieden

94

 Unentschieden

116

 Tore geschossen

1.680

 Tore geschossen

1.034

 Tore geschossen

646

 Tore erhalten

1.093

 Tore erhalten

438

 Tore erhalten

655

 Tordifferenz

587

 Tordifferenz

596

 Tordifferenz

-9

 Punkte

1.092

 Punkte

658

 Punkte

434

Zuschauer    3.762.611        
Zuschauerschnitt   110.665  pro Saison